Adobe Premiere Pro bringt einen vielseitigen Helfer für Videoschnitt auf den Rechner. Reichte die Anwendung noch vor wenigen Jahren nicht ganz an professionelle Schnittsysteme heran, erfüllt Premiere Pro heute alle Anforderungen für digitale Videobearbeitung in Echtzeit.
Die Benutzeroberfläche von Adobe Premiere Pro nutzt man wie ein konventionelles Schnittpult. Neben den Standard-Werkzeugen des Filmschnitts bietet die Software viele professionelle Tools, Bearbeitungsbefehle, Effekte, Titel und Etikettenfunktionen sowie alle erdenklichen Kontrollinstrumente für die Gestaltung von Bild, Video und Ton.
Die Version Adobe Premiere Pro CS6 funktioniert ausschließlich auf 64-Bit-Systemen und nutzt bis zu 128 GB Arbeitsspeicher. Die komplett neu entwickelte Mercury Playback Engine zur Wiedergabe nutzt moderne nVidia-Grafikchipsätze für unterbrechungsfreies Bearbeiten des Filmmaterials und die Anwendung von Effekten in Echtzeit.
Das Maskieren von Videosequenzen durch Rotoskopie wurde durch das Schnellauswerkzeug Roto Brush stark vereinfacht. Ähnlich wie in der Bildbearbeitung wählt man Motive automatisch aus und bessert mit weiteren Helfern nach.
Die direkte Unterstützung zusätzlicher Videoformate sowie von Projektdateien der Schnittprogramme Apple Final Cut und Avid MediaComposer erleichtert Import und Export des Materials sowie die Zusammenarbeit.
Fazit
Leistungstechnisch kommt Adobe Premiere Pro fast schon an konventionelle Video-Schnittpulte heran. Mit einem entsprechend leistungsfähigen System ausgestattet macht Adobe Premiere Pro den Heim-PC zu einem professionellen Schnittplatz.
Aus technischen Gründen führt der kostenlose Download auf die Download-Seite des Herstellers.